
Anders als gedacht
Juni 15, 2009…
Oh.
Ein Nachmittag. 2 Lernzettel. gleich 3 kettcar-CD’s. 4 Hausaufgaben. 6 sinnlose Anrufe. Ein Schock. 3 angefangene und weggelegte Bücher. 4 kekse. Eine Menge Langeweile. und unzählige Regentropfen. Ein regnerischer Zustand zwischen Sein, Wissen, nichts-sicher-sein, nicht-wissen-wollen, nicht-wissen und nicht-sein.
Jetzt gerade peitscht der Regen. und es passiert all das was passiert wenn man nichts zu tun hat. Weniger als nichts. Negative Aktivität. Viel zu oft und viel zu viel. Udn doch viel zu selten.
Angst. Fragen. Wut auf sich selbst.
Wut auf andere.
Regentropfen.
Es war ein kettcar-Tag. Wenn man durch die Schule läuft und ohne dass es passt Zeilen im Kopf rumschwirren. Wenn man merkt das das die Musik ist, die gegen alles bestshen kann an diesem Tag. dann weiß man das. Nur alles ist… da.
Nicht-wissen und wissen. wie auch immer.
kettcar.
“nur noch der berg, dann ist es geschafft
und dann, und dann: freie sicht auf das meer
und das muss es bitte aber auch wert sein
dann die große, böse schwester der hoffnung
ihre waffe das schwert, ihr name enttäuschung
mit einfachen und klaren sätzen
die einmal kurz klarstellen
anders als gedacht, mein schatz
und da geht was du weißt
und hier kommt was du ahnst
und das wie es wirklich ist
gegen dort wo du mal warst
und alles was du kennst gegen alles was du glaubst
der zustand den man wankend kennt
bevor man ihm vertraut
und der mist den du hier spürst
so jenseits von schade
sind die letzten 3 jahre
also was ist: zu erkennen dass man glücklich war ist leicht
na also was wird: zu erkennen dass man glücklich ist ist kunst
nichts überstürzen, die nacht drüber schlafen
einmal kurz sammeln im heimathafen
der weg ist das ziel, mit miesem gefühl
und du: auf dem ozean
anders als gedacht, mein schatz
und da geht was du weißt
und hier kommt was du ahnst
und das wie es wirklich ist
gegen dort wo du mal warst
und alles was du kennst gegen alles was du glaubst
der zustand den man wankend kennt
bevor man ihm vertraut
und der mist den du hier spürst
so jenseits von schade
sind die letzten 3 jahre”
So klar und einfach. und … es passt. all die Lieder und Zeilen. und das passt. Irgendwie.
Schaut euch diese Worte an. All die Worte:
das bild das herafubeschworen wird: ein paar leute oder auch nur einer, sie gehen über einen berg oder eine düne und da liegt es vor ihnen, das meer. ich denke immer an einen großen berg den man erklimmt und kurz bevor man drüber gucken kann hört/denkt/sagt man diese worte. Dieser Satz ist echt einer genialsten. die hoffnung und die enttäuschung beide so gefährlcih, schwestern oder einfach nur ein und diesselbe nur in einer anderen situation von einer anderen seite. einfache klare sätze. die hoffnung ist blumig und die enttäuschung kommt in kurzen leicht verständlichen worten. das problem ist nciht das es schlecht ist oder so. nur… anders als gedacht. und um zu verstehen weshalb “mein schatz” so wunderbar ist muss man das lied hören und es fühlen. im ganzen körper. Dann die Dinge die kommen und gehen udn wie iscich ändert was man weiß, ahnt und glaubt. die wirklichkeit “so anders als toll” nein, einfach nur … anders als gedacht. dann sie zeilen die einfach nur genial sind. und …. im grunde was man in diesem lied sehen kann. enttäuschung. anders als gedacht aber: nicht schade. nichts bereuen. das war’s wert. dann der schrecklich wunderschöne satz der in den kern der wahrtheit trifft. (angeblich aus einem buch hergeleitet…. tja. so auf den punkt gebarcht von kettcar). der weg ist das ziel und all diese sätze mit einem bitteren beigeschmack im mund. doch man hat das recht dazu. es ist trotzdem nciht schade. ein wunderschönes lied auf einer wunderschönen platte.
Was ist nur passiert? Ich werd’ noch verückt, ich dachte du wärst einfach krank udn bin dann nciht dazu gekommen jessy zu fragen und jetzt….. oh mann. ich war noch nciht zuhause als du angerufen hast. ich glaub cih hab deine mutter ien bisschen genervt.. aber naja. was mach ich nur. gerade heute. aaaaaaaaaaaaaahhhhhh. kannst du dir vorstellen wie aufgeschmissen ich ohne dich bin? wie soll das alles nur werden??? ich bin total fertig anch einem nachmittag an dem ich nciht mit dir reden kann, wie soll das nur werden??? Wie soll ich das nur schaffen?????? Stella…. ich werd ncoh verrückt. wieso hab cih mir das angetan. ah, weil “es das richtige für dich ist, susi” siehst du?? alles was mcih noch ein bisschen über wasser hält heute sind irgendwelche stella sätze die in meinem kopf rumschwirren wie songzitate. Das hört sich irgendwie böse an, aber du kennst mcih und weißt wie es gemeint ist wenn ich sage: mein kopf ist heute voll mit sätzen von thees, marcus, sebi und stella. Ah. wie soll cih das nur schaffen?
hm. wunderschöne Worte. der Regen. Die kekse sind mehr geworden. die Sorgen auch. und das komische Gefühl… bleibt. Ich weiß was vielelciht helfen würde doch das gibt es nicht heute. tja was sonst.
Das Gefühl frei zu sein. kennt ihr das, wenn ihr einen moment in der gleichen Sekunde genießt udn gleichzeitig nciht leiden könnt. Weil merkt es ist zum Teil…. anders als gedacht.
und dann. ah.Es tut mir wirklich leid. aber für mcih istt das nciht so toll udn neu wie für dich, wahrscheinlich für euch. Ich hab das schon lange… erwartet. Das macht es nicht besser sondern… ich kann eifnach nicht so reagieren wie ich es sollte. wie ich es vor noch ein paar Moantane getan hätte. Sie hat zu sehr recht gehabt. Wenn bei ncihts anderem dann dabei. udn ich … wusste es selber und weiß es auch jetzt. Es tut mir leid. Es ist bestimmt nicht nur meien Shculd das ich nicht… “dazugehöre” aber auch. ich ahb mich dafür entschieden udn ich glaueb mir wird immer bewusster wie wenig du das verstehen kannst. Aber ich ahb das getan, zum teil, udn es war meine Entscheidung. Ich wusste das es konsequenzen hat auch wenn cih es gerade…. “nicht fassen kann”. Aber es ist nun mal so. Und ich bereue nichts. Weder das eine noch das andere.
No je regrette rien. das mochtest du doch so. ohohoh.
All die Sätze all die tage. All die Entscheidungen. Von denen man shcon wusste oder dann erst merkt, was sie bedeuten. All das. All die Wörte. All die Regentropfen.
*so jenseits von schade*